Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verabscheuung f.
verabscheuung , f. ' zurückstoszende abneigung vor einem gegenstande ' ( Weigand wb. d. d. syn. 3, 919 ): darinn sind wir doch wohl einig, dasz alle leidenschaften entweder heftige begierden oder heftige verabscheuungen sind? Lessing 12, 10 ; bei jeder heftigen begierde oder verabscheung. ebend.; die kunstgriffe, mit denen sie ( die liebe ) jede andere leidenschaft unter sich bringt, bis sie der einzige tyrann aller unsrer begierden und verabscheuungen wird. 7, 67; spott und verachtung verwunden den stolz des menschen empfindlicher, als verabscheuung sein gewissen foltert. Schiller hist.-krit.…