Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urtrieb m.
urtrieb , m. , trieb mit ur- C 4 c, stärker als grundtrieb ( s. d. ): in der lehre Jesu sind sie ( d. teufel ) das eigentliche sinnbild und die hartnäckigste urtriebe des bösen (1775) Herder 7, 383 S.; der reine u. meiner seele ist hang zur ruhe Kosegarten Ewalds rosenmonde (1791) 194 ; der ... u. alles religiösen W. Fr. v. Meyern hinterl. schr. 3, 228 ; schranken des urtriebes Fichte 4, 101 ; Hegel 1, 233 ; sinnvolle urtriebe Lotze mikrokosmus 1, 18 ; E. Gerhard ak. abh. 2, 90 ; künstlerische urtriebe Nietzsche 1, 162 ; Windelband gesch. d. n. philos. 2 4 , 249 ; sich allein fühlen ist der er…