Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urselbst n., m.
urselbst , n., m. , von Bürger gebildet; vgl. zeitschr. f. d. wortf. 14, 7 und unselbst; ur- C 4 c. 1 1) das ureigne, eigentliche, wirkliche selbst. am 28. januar 1790 flicht B. in einem briefe an Marianne Ehrmann das lied ein 'warum schweigt mir nun die kehle' ( Strodtmann 4, 10 ; 2 2 , 119 Consentius ) mit der 2. strophe: holdes bild, das jede stunde vor der phantasie mir schwebt, sag, ob auf dem erdenrunde dein wahrhaftes urselbst lebt? bist du wesenlos und nichtig? täuschung, die mein hirn gebar? oder stellest du mir richtig ach! mein Schwabenmädchen dar? 2 2) in der literarischen fehde mi…