Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urschuld f.
urschuld , f. (ur- C 4 c): eine unzerreiszbare kette von schuld und nemesis bindet jene acht dramen ( Shakespeares königsdramen ) zu einem groszen drama zusammen. die u. ist die entthronung und ermordung Richards II. Vischer krit. gänge n. f. 1, 2, 46 ; erbschuld ästhetik 1, 285; die liebe der geschlechter ist ... die u. Spengler untergang des abendlandes 2, 333 . — urschüler, m., ursprünglich ( schon früher, von anfang an ) unterrichteter schüler, im gs. zu neu eingetretenen: ( d. fechtmeister, ) der überhaupt mit uns renegaten weniger als mit seinen urschülern zufrieden war Göthe 22, 172 jub…