Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
uridee f.
uridee , f. , ursprüngliche idee (ur- C 4 c), etwas jünger und stärker als das syn. grundidee ( s. d. ). a) in Platons sinne: kein Anaxagoras, so scharf sein geist sonst richtet, kein Platon, was er auch für urideen dichtet, schied je den geist vom stoff Wieland I 1, 54 ak. ausg.; wo sich in urideen des Platons weiser senkt I 1, 245 ak. ausg.; ähnlich: die ewigen urideen alles denkbaren W. v. Humboldt ges. schr. 4, 55 ; Schelling I 5, 480. b) der urzeit gemeinsame ideen: die ideen und worte ( der bücher Mosis ), die ägyptisch scheinen, sind mehrern nationen gemein und scheinen vielleicht gar u…