Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urheilig adj.
urheilig , adj. (ur- C 4 a). vgl. überheilig: denn mich der ehren hat der urheiligen siegender göttertrug unrettbar beraubt Droysen Äschylus 198 ; in diesen armen, dir geweiht, urheilig erwarmen, von erwachens noth befreit R. Wagner 7, 50 ( Tristan 2); diesen urheiligen zeichen ( gesetzestafeln der juden ) Rosegger II 11, 170; ist die schönheit denn nicht am schönsten, wenn man mitten in ihrem urheiligen wehen und weben steht? II 15, 289. substantiviert: das urheiligste im menschenherzen R. Griepenkerl Anna v. Walsek (1857) 38 . —