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upneªmen

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WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

upneªmen V.

Bd. 4, Sp. 341
up-neªmen V. [verbr.] 1.1. (vom Boden) zu sich heraufnehmen. En Liepel van’e Ēä opneäm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Kartuffeln upniämen ernten (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). Niäm di ’t Klait op! damit es nicht beschmutzt wird (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). Dat Kind upnemmen aus dem Bett nehmen; auch: trockenlegen (WmWb). — 1.2. (auf)wischen. De Stoawe opneäm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 1.3. hänseln, necken (WmWb). — 1.4. (+ sik) sich in die Höhe bewegen. De Stuaf nām sik op wirbelte auf (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). Dat Peerd nimp sik up (bäumt sich auf) vöör de Kaore (WmWb). — 2.1. etwas zu tun, zu schaffen beginnen. Heu will de Arböjj morn upnihmen (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). — 2.2. aufgreifen. De Rǖe nām de Spǖa op (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 3.1. empfangen; bei sich unterbringen, beherbergen. Fröntlik opneäm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — Ra.: Hä nïemt se nit op un smit se nit dāle neutrale Ehe (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 3.2. bei der Befruchtung den Samen aufnehmen, trächtig werden. Dö Kiauh nimmet ni upp (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@DriburgDb). — 3.3. zunehmen, zulegen, das Futter gut verwerten (von Vieh): Houpt is, dat de Farken gudd upnemmt (WmWb). — 4. Mitgliedschaft gewähren. Do lait ek mi nit bi opneäm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 5. in bestimmter Weise auf etwas, was sich an einen wendet, reagieren. Dat hesse vokeiat upnohm’m (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). Dat häb se gudd/slächt uppenaommen (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt). — 6. (Geld) von jmdm. leihen. Gelt, Kaptōal, ne Hiptǟike opneäm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 7.1. aufzeichnen, schriftlich festhalten. Ne Gīegent opneäm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 7.2. fotografieren, filmen. Hä hïet’e ganze Gesellschop opnoam’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 8. beim Stricken zusätzlich auf die Nadel nehmen. Ne Näüse (→ Ȫ²se) opneäm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 9. IdW.: Sik met oinen upniemen sich mit jmdm. beschäftigen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Ek neäm ’t met eäm op kann mit ihm konkurrieren, bin ihm gewachsen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl).
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    upneªmenV.

    Westfälisches Wb.

    up-neªmen V. [verbr.] 1.1. (vom Boden) zu sich heraufnehmen. En Liepel van’e Ēä opneäm’m ( Dor Wl ). Kartuffeln upniämen…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit upneamen

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