Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unwillkür f.
unwillkür , f. , rückbildung aus dem adj. unwillkürlich: wem diese wohltat ( belehrung durch Schopenhauer ) zu theil ward, weisz dann, dasz jenes misbräuchliche 'unwillkür' in wahrheit 'der wille' heiszen soll R. Wagner 3, 4 ; u. und bewusztsein ( als gs. ) 4, 75; Ödipus und Jokaste hatten ... nach der natürlichen u. ... gehandelt 4, 57; Elsa, das weib ..., diese nothwendigste wesenäuszerung der reinsten sinnlichen u. 4, 302; hier ( in-Italien ) ist überall natur (und meist vornehme, ächthumane), u., deszhalb anmuth H. v. Bülow briefe u. schr. 5. 331 ; von der u. und von der bestimmtheit der t…