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unvêⁱlich

nur mnd. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.

unvêⁱlich adj.

Bd. 3-2, Sp. 352
unvêⁱlich (vnfheig Strals. Chr. 3, 116, hierher?), adj. (flekt. -g-): 1. unsicher, gefährlich, „Vnvelich insidie insidiosus preliosus inimicicie insecurus” (Voc. Strals. ed. Damme 448), „darümme, dat he ene unfelige strate helt unde vele röuerie darvan geschach” (Hamb. Chr. 249), „In dussen sulvigen jaer ... is de zee gantz unvelich gewest, also, dat de zeevarende koepman dorch de zeeroveren seer benouwet sint wurden” (Beninga ed. Hahn 1, 368), „Wante gi lichte wol vornomen hebben, dat id westward leyder vuste in allen enden, beyde to water unde to lande, unvrede unde unfelich is” (Livl. Ub. I 7, 348). — 2. angreifbar, schutzlos, ohne sicheres Geleit, „dat men se scholde berovet hebben ores lives und gudes (also dat se) allerwegen mosten vnvelich sin” (Chr. d. d. St. 7, 310); — c. Gen.: nicht sicher vor, „Vnd we des eynen beschediger vnd echterer is, de schall vnser aller vnfelich sin vnd nergende by vns geleden werden” (Riedel I 25, 400), „Alse gy vns in juwen breue hebben to schreuen, dat Ludeke Scharpenbergh, juwe broder, vnser velich was, dat en is nycht. He was vnser vnvelich” (Lüb. Ub. 4, 179).
1139 Zeichen · 28 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    unveilichAdj.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    unveilich , Adj. Vw.: s. unvēlich

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit unveilich

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Ableitung von unveilich 2 Analysen

un- + veilich

unveilich leitet sich vom Lemma veilich ab mit Präfix un-.

Alternativen: un-+vei+-lich

unveilich‑ als Erstglied (1 von 1)

unvêⁱlichêⁱt

MNWB

unveilich·eit

unvêⁱlichêⁱt , f. : 1. Unsicherheit, Gefährlichkeit , „ Vnvelicheit id. insecurita” (Voc. Strals. ed. Damme 448), „ de koning hadde en vorba…