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unübersehbar

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

unübersehbar adj. adv.

Bd. 24, Sp. 1980
unübersehbar, adj. adv., gs. zu übersehbar (s. d.). nl. onoverzienbaar. vgl.unabsehbar. eigentlich: unybersehbarn ufern hin erklungen, eh noch sein wort die wysten des undings mit welten beblymt Wieland I 2, 217 ak. ausg.; schatten Hermann 3, 133; eine weite, liebliche aussicht, die sich am ende mir u. in reiner luft verliehrt S. Geszner schr. (1777) 1, 66; (eine ode) ein gothisches gebäude, unzusammenhängend und u. in ihren theilen Herder 18, 104 S.; von einem unübersichtlich schreibenden verfasser 3, 476 S.; felder, fläche, reihe, tafel, bastionen, stadt, folianten u. s. f. Bräker 1, 139; Stolberg 7, 14; Lichtenberg br. (1901) 1, 199; Göthe 25, 72 W.; 33, 145 W.; Gaudy 1792; Ranke s. w. 39, 96. uneigentlich, steigernd: höhe, genusz, wildheit, kluft, ausdehnung des schulunterrichts, unheil, wohlthaten, schwierigkeiten, geneigtheit, nutzen, einzelheiten, last, mannigfaltigkeit, schwindeleien, verantwortung u. s. w. Herder 16, 300 S.; 15, 318 S.; 11, 444 S.; Kant 5, 175 ak. ausg.; Göthe III 9, 240 W.; I 41, 2, 297 W.; gespräche 8, 25 B.; IV 33, 118 W.; 39, 63 W.; I 42, 2, 15 W.; II 5, 1, 333 W.; schr. d. Götheges. 4, 42; Schopenhauer 1, 107 Gr.; Holtei erz. schr. 27, 100; Polenz Büttnerbauer 1, 10; aber die dritte, die zahlreichste, die unübersehbarste klasse der manuscripte ist gerade die allerschlechteste Ayrenhoff 6, 100; seine arbeiten sind u. Göthe II 7, 179 W.; wie u. das ganze ist I 24, 375 W.; so werden die folgen davon erschrecklich und u. seyn Archenholz England u. Italien 1, 2, 556; kürzung des groszen, u. gewordenen stoffs Savigny gesch. d. r. rechts 1, 11; welch ein trauerzug — u. Ebner-Eschenbach 4, 159. adv.: fänd ich bunter noch die mädchenreihen, so unübersehbar schimmernd, wie sie sind? Waiblinger ged. a. Italien (1893) 14 Gr.; der himmel blitzte und funkelte u. mit unzähligen sternen Eichendorf 3, 62; O. Ludwig 2, 430; u. reich, grosz, lang u. dgl. Herder 16, 365 S.; F. Schlegel 1, 59; Mommsen m. gesch. 1, 75. dazu unübersehbarkeit, f., mangel an übersehbarkeit (s. d.) u. deren gs.: die u. des verworrenen wesens (steuerwesens) Zschokke 36, 156, der zahl Jhering geist d.m. rechts 2, 2, 674, der staatlichen verwaltungsaufgaben hwb. d. staatswiss. 42, 111. —
2248 Zeichen · 86 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Unübersehbar

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Unübersehbar , -er, -ste, adj. et adv. was nicht zu übersehen ist. Eine unübersehbare Fläche. Eine weite liebliche Aussi…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    unübersehbar

    Goethe-Wörterbuch

    unübersehbar [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. Spezial
    unübersehbar

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    un|über|seh|bar adj. 1 (nicht zu übersehen) nia da suraodëi, che an mëss odëi 2 (sehr groß, sodass man es nicht überblic…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit unuebersehbar

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Ableitung von unuebersehbar 3 Analysen

un- + uebersehen + -bar

unuebersehbar leitet sich vom Lemma uebersehen ab mit Präfix un-, mit Suffix -bar, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Alternativen: un-+uebersehbar unuebersehen+-bar

Keine Komposita gefunden — unuebersehbar kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.