Hauptquelle · Mittelniederdeutsches Wb.
untît f.
untît , f. (flekt. -d- ; Dat. Sg. untît, -de ; Pl. -den ): 1. Unzeit, unpassende Zeit, „ Sollen ock by nacht und untyden öhre Perde in anderer Lüede Lande keinesweges over die schlöte springen lahten ” (Ostfries. BauerR. 31), (meist in den Vbdgg.:) tô/tõr u./u.de, tô u.den, in u./u.den, „ wan eyn wyff swanger ys de en schal satureyen nicht angripen ... de bort kumpt anders to vntyd ” (Prompt. med. ed. Seidensticker 137), „ gy narren unde slymmen apen To untyden waken, to untyden slapen ” (Narrenschyp 14), „ disse Krygeslüde ... [ sint ] in vntyden vpgewecket worden ” (Russow Livl. Chr. 1584, 7…