Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unsieg m.
unsieg , m. , gth. v. sieg. an. úsigr; mhd. unsige verlust des sieges, niederlage; mnd. unsege nichtsieg, verderben ; mnl. onsege. vgl. siglosi Staub-Tobler 7, 489 . seit dem 16. jh. veraltet, dann im 19. jh. literarisch erneuert, ohne der lebendigen spr. wieder einverleibt zu sein: der künig von Franckreich gewan wundergroszen unsig U. Füetrer bayer. chron. 203 ; Arnpeck sämtl. chron. 596 ; Pontus e 3 a ; des verlusts und unsiegs mögt ir mir auch nitt die schuldt geben Carbach Livius 197 b ; in jener stunde, da mir botschaft kam von Friedrichs unsieg und gefangenschaft, da risz ich ab mein fü…