Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unschlündig adj.
unschlündig , adj. , gth. v. schlündig, eigentlich ' wer nicht schlinden mag ' Fischer schwäb. wb. 6, 216 ( vgl. dysphagia ), dann in den übertragenen unter schlündig 3 angegebenen bedd.; ungeschickt, u. J. H. Meichszner handb. (1567) 21 a ; unschlintig vide zornig ... stomachans unschlundig Schönsleder (1647) l ll 5 a ; q q q 5 a ; Bühler Davos 1, 185 : wir müessen nit geitig ... auch nicht unschlindig ( ungeduldig, mürrisch ) sein Aventin 4, 156, 20 ; unwürsch oder u. sein F. Alber Loiola (1591) 479 ; unschlindig uber die jugend zu werden Guarinonius 1180 ; u. oder zaghafft werden A. Agricol…