Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unruhm m.
unruhm , m. , gegenstück zu ruhm 3. Stieler , Kramer. selten. vgl. DWB unlob : und wollten e. f. g. erwegen, zu waserm unruhm es gelangen wollte, wo ... (1545) polit. korresp. Moritz v. Sachsen 2, 447; narren lob sei bei den klugen ein gewis anzeig des unruhmes Scherdiger novae novi orbis historiae (1591) 296 ; u. erjagen Kramer (1702) 2, 388 c ; ein werk, das er ... nur seinem eigenen unruhme dienend ausgeführt hat H. Grimm Michelangelo 2, 166 ; nicht ruhm, nicht unruhm ist es, ihnen unterliegen C. Hepp weiszdorn 173 . — unrühmig, adj., dasselbe wie DWB unrühmlich : Fischer schwäb. wb. 6, 213…