Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unmenge f.
unmenge , f. , durch un IV D gesteigerte menge ( s. d. 8 ff. ). aus d. mundart (unmenge eine grosze menge, Appenzell, Elsasz v . Klein 2, 207 [1792] ; Fischer schwäb. wb. 6, 202 . vgl. unmänniglich grosz, viel u. dgl. Schöpf 433 ) erst im 19. jh. in die schriftspr. gedrungen. vgl. unhaufe, unmasse , unzahl ( die im nhd. verschollenen alten bildungen ahd. unmanigî, mnl. onmenichte u. s. w. hatten umgekehrt die bed. paucitas ): er kannte eine u. von personen J. v. Düringsfeld in der heimath (1843) 48 ; die u. von namen G. Keller nachl. 219 ; eine u. geld, zuhörer; fehler die u.; baumfrüchte, von…