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unkenntlich

nhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

unkenntlich adj. adv.

Bd. 24, Sp. 1085
unkenntlich, unkennlich, unkanntlich, adj. adv. , gth. v. kenntlich u. s. w. (s. d.). mhd. unkentlich; mnl. onkenlijc, -like; nl. onkenlijk; n. ukjendelig. Staub-Tobler 3, 372; lux. 316b. vgl. unbekanntlich, -kenn(t)lich, -kennig, unerkenntlich. 1) unkennlich, gth. v. kennlich. activ: obschon ich fremd und u. Simpl. 2, 267 Bobertag (unkenntlich 2, 215, 23 Kurz). passiv: unkenlichen kranckheiten (1590) S. Hüttel chron. v. Trautenau 306; Frisch (1730) 627; (1741) 1, 509c; umb ein unkennliches weniger Kepler 5, 516; vgl.ums kennen Schm. 1, 1255, Heyne 2, 323, n. kjende, norw. kjent, schonisch känn. veraltet. 2) unkenntlich. gth. v. kenntlich a: unbekannt Egerer fronleichnamspiel 2596; Eyering 2, 534; allg. d. bibl. 10, 252. insbes. v. erz Mathesius Sarepta 28a; Herttwig (1734) 370b; kräutern Harsdörffer gesprechsp. 4, 233; waren Marperger kaufm.-mag. 1351; Jacobsson 8, 54a; als unkenntlichen (illegitimum) sohn Lohenstein Arm. 1, 270b. veraltet. gth. v. kenntlich b, nicht oder nicht leicht erkenntlich: unkendlich machen Ayrer 3121, 29 K.; Schiller 2, 63; Göthe II 1, 331 W. (das unkenntlichmachen Leisewitz Jul. v. Tarent 75; Alten handb. f. heer u. flotte 2, 256; [] unkenntlichmachung Justi Winckelmann 2, 2, 90; bis zum unkenntlichen entstellt u. ä. Schiller 8, 296; Gervinus gesch. d. d. dicht. 4, 326; 1, 442; 1, 131), verunstalten R. Wagner 9, 179; u. sein Nigrinus v. zäuberern 480; u. werden bgb. § 912, 1; unkenntliche spuren Gottsched d. neueste 9, 115; farbe Scheffel 1, 237, massen, gestalten u. s. w.; u. für Schiller 15, 81; sui dissimilis Göthe Iphigenie 786; adv.: nicht unkendlich (deutlich, unverkennbar) herausbrechen Chemnitz 2, 6; Stifter 5, 1, 275; botanisch inconspicuus (Bischoff 101): Göthe II 6, 30 W.; 'dunkel' Luther bib. 7, 419 B.; 'fremdartig, geheimnisvoll' Kirchhof wend. 2, 130; Schütz hist. rer. Pruss. 1, A 4b. 3) unkanntlich. gth. v. kanntlich: u. von der geberde .. wegen Neidhart Eunuchus 94 F.; Sleidan reden 58 B.; ain hagere unkantliche gestalt Schaidenreiszer Od. 57b. wie unerkannt 2 f (?): in der u. reellen welt H. Conradi ges. schr. 3, 49. schweizerisch: 'nicht geständig; u. (in abrede) stellen; unerkennbar' Staub-Tobler 3, 372. veraltet.
2264 Zeichen · 101 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Unkênntlich

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Unkênntlich , -er, -ste, adj. et adv. der Gegensatz von kenntlich, was nicht erkannt, d. i. von andern Dingen seiner Art…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    unkenntlich

    Goethe-Wörterbuch

    unkenntlich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    unkenntlich

    Mecklenburgisches Wb.

    Wossidia unkenntlich 1. wie im Hd.: sich unkenntlich maken (durch Verkleidung): S. Neum. Volksm. 298. 2. kenntnislos, un…

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Ableitung von unkenntlich

un- + kenntlich

unkenntlich leitet sich vom Lemma kenntlich ab mit Präfix un-.

unkenntlich‑ als Erstglied (1 von 1)

unkenntlichkeit

DWB

unkenntlich·keit

unkenntlichkeit , f. , subst. zum vor. adj., gth. u. mangel der kenntlichkeit. unkennlichkeit neben unkenntlichkeit Ludwig (1716) 2271 . vgl…