Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungestümigkeit f.
ungestümigkeit , f. , gth. der gestümigkeit. ( ahd. ungistuomida.) mhd. ungestüemecheit, ungestüemekeit; mnl. ongestemmicheit; nl. ongestuimigheid. vgl. ungestümheit, unstümigkeit. zu formen und bed. s. ungestüm- noch bei Lessing und Mendelssohn im gebrauch, verzeichnet von Rädlein , Dentzler, Steinbach, Frisch. von Heynatz ( s. unter ungestümheit) verworfen, von Adelung und Campe fortgelassen; 'die ungestümigkeit ist nicht gut, man saget dafür der ungestüm' H. Braun gramm. wb. 271 a . ungestüm II 1 entsprechend: das gewölk uns bedeut aus dem mer ein ungestumkeit Teuerdank 104, 1 G.; gleich wi…