Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungesellschaftlich adj. adv.
ungesellschaftlich , adj. adv. , gth. v. gesellschaftlich, in der 2. hälfte des 18. jhs. gebildet. dän. uselskabelig; schwed. osällskaplig. gesellschaftlich 1 entsprechend, ungesellschaftliche fürwörter Heynatz bei Campe verd. (1813) 75 a , absolute, unabhängige, unverbindbare, pronomina, substantiva. unüblich. ohne geselligen verkehr (gesellig 2): unser einsitzendes und ungesellschaftliches leben Grimm an Benecke 122 ; selten. tadelnd, gth. v. gesellig 4: viele nennen ihn kalt und u. J. v. Müller 14, 178 ; für taciturn, reserved Lucas ; wir ziehen ungesellig vor. wahrer geselligkeit widerspre…