Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unerlaszbarkeit f.
unerlaszbarkeit , f. Campe; Bahrdt leben 3, 68 . — viel häufiger unerläszlich, verbaladj. adv. Kramer 1678 . unerlaszlich neben unerläszlich Castelli 1718 , und so bis ins 19. jh. vielfach. Göthe nur unerläszlich; dies bildet heute die regel. Heynatz antibarb. 2, 517 erklärte unerlaszlich ohne erfolg für besser. unerläszlich dem selteneren unnachlässig vorgezogen Campe verd. wb. 372 b . für absolut Campe 75 b ; irremissibel 387 a . bei Adelung fehlt das wort noch; entstehung durch begriffsentlehnung aus irremissibilis in der theologischen und geschäftssprache wahrscheinlich; der begriff erweit…