Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
uneigen adj. adv.
uneigen , adj. adv. , im gegensatz zu eigen alienus, extraneus, improprius Stieler 26 : solche ihnen uneigne, aber committirte geschäfte Zinzendorf hauptid. 305 u. o.; dasz sie . wie Shakespears Lancelots, polizeidiener und todtengräber uneigen, unbestimmt .. sprechen Herder 5, 182 ; mit einem ihm sonst uneigenen ernste Fontane I 4, 103. nicht häufig. ags. unâgen; mnl. oneigen; nl. oneigen unpassend, uneigentlich, unbequem. Dijkstra 2, 287 b . in der umgangssprache auch unpünktlich ( Campe ), unordentlich, unsorgfältig im anzug u. dgl. uneigenheit, f.: eine ( falsche ) theorie der bildhauerei …