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uneigen

nhd. bis GWB · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

uneigen adj. adv.

Bd. 24, Sp. 456

uneigen , adj. adv. , im gegensatz zu eigen alienus, extraneus, improprius Stieler 26 : solche ihnen uneigne, aber committirte geschäfte Zinzendorf hauptid. 305 u. o.; dasz sie . wie Shakespears Lancelots, polizeidiener und todtengräber uneigen, unbestimmt .. sprechen Herder 5, 182 ; mit einem ihm sonst uneigenen ernste Fontane I 4, 103. nicht häufig. ags. unâgen; mnl. oneigen; nl. oneigen unpassend, uneigentlich, unbequem. Dijkstra 2, 287 b . in der umgangssprache auch unpünktlich ( Campe ), unordentlich, unsorgfältig im anzug u. dgl. uneigenheit, f.: eine ( falsche ) theorie der bildhauerei …

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Uneigenadj, adv

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Uneigen , adj . u. adv . 1) Nicht eigen, nicht eigenthümlich. 2) Nicht genau, nicht pünktlich. Er ist darin ein wenig un…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    uneigen

    Goethe-Wörterbuch

    uneigen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit uneigen

16 Bildungen · 15 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von uneigen

un- + eigen

uneigen leitet sich vom Lemma eigen ab mit Präfix un-.

Zerlegung von uneigen 2 Komponenten

une+igen

uneigen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

uneigen‑ als Erstglied (15 von 15)

uneigenlīche

KöblerMhd

uneigenlīche , Adv. nhd. doppelsinnig, doppeldeutig Hw.: vgl. mnl. oneigenlike Q.: KvMSph (FB uneigenlīche), MvHeilFr (1. Hälfte 14. Jh.) E.…

uneigennützig

DWB

uneigen·nuetzig

uneigennützig , adj. adv. , gegentheil von eigennützig. dän. uegennyttig, -hed; schwed. oegennyttig, oegennytta; lux. 314 a ; desinteressirt…

uneigennützigkeit

DWB

uneigennuetzig·keit

uneigennützigkeit , f. Adelung ; lux. 314 : eine vollkommene uneigennützigkeit .. gehörte unter die schönsten züge seines charakters J. A. C…

uneigennutz

DWB

uneigen·nutz

uneigennutz , m. , mangel an eigennutz und sein gegentheil: denn sonst bliebe gar kein platz für den uneigennutz Winckelmann bei Justi 1, 66…

uneigenschaft

DWB

uneigen·schaft

uneigenschaft , f. , mangel an eigenthum Haltaus 1928 ; id quod uneigendlichkeit negata proprietas, obscuritas Stieler 26 . kaum lebendig. n…

uneigentlich

DWB

uneigentlich , adj. adv. , gegentheil von eigentlich. mhd. uneigen(t)lich, unaigelich; mnl. oneigenlike; nl. oneigen(t)lijk, oneigenlik, one…

uneigentlichkeit

DWB

uneigentlich·keit

uneigentlichkeit , f. Stieler : eine improprietatem und uneigentlichkeit ( quasi possessio ) Hohberg 3, 20 a ; der mythologie Schelling 2, 2…

uneigen als Zweitglied (1 von 1)

tauneigen

MeckWB

tau·neigen

Wossidia tauneigen a. Spr. tonegen etw. auf jem. richten: '(sie) negheden em to egghe unde ort unde wolden ene dot hebben slaghen' (1387) UB…