Hauptquelle · Mittelniederdeutsches Wb.
underdôn stv.
underdôn ( -doen, -doin ), stv. ( Part. Prät. underdân [ -aen ], -gedân ): 1. unterwerfen, „Subdere vnder-don ” (Dief. 22), „Subdere vnderdoen ” (De Man 234 b), „ du scholt iuwelike ghemurde stat mi vnder don ” (Köln. Bibel Judith 2, 6), „ De mertelerscop ys twyerhande : de eyne is vndergedan to werden vnder dat swert der bosen (Hieron. Briefe [a] 175); — refl. sich aneignen, c. Gen. „ twe unedele man, de sic des rikes hadden underdan ” (Sächs. Wchr. 109), „ mic wunderet aver des sere, we he sic des rikes underdon wille unde wille herre wesen, de en knecht geboren is ” (ebd. 261), „ dar vant h…