Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unbotmäszig adj. adv.
unbotmäszig , adj. adv. , gegentheil des alten rechtsausdruckes botmäszig, aber nur im subjectiven sinne widersetzlich, schwer zu bändigen, ohne zucht und gehorsam; häufiger als botmäszig, seltener und etwas jünger als unbotmäszigkeit insubordination. vgl. botmäszigkeit und botmäszig. erst im 19. jh. aufgekommen: den freicorps, die sich schon sehr unbotmäszig erwiesen Ranke 31, 243 ; den unbotmäszigen edelleuten 25, 69; da bezwang die furcht selbst die unbotmäszigsten Freytag 10, 192 ; unsere vorfahren .. saszen unbotmäszig auf dem erbe der väter 8, 54; jede unbotmäszige regung Mommsen r. g. 2…