lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

unbegreiflich

nhd. bis spez. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
6 in 6 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
5
Verweise raus
8

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

unbegreiflich adj. adv.

Bd. 24, Sp. 281
unbegreiflich, adj. adv. , im allgemeinen gegentheil von begreiflich, das seltener und in manchen fällen nur rückbildung ist; incomprehensibilis; begriffsentlehnung wahrscheinlich. zeitschr. f. d. wortf. 3, 224; Mauthner wb. d. phil. 1, 98; mhd. unbegrîflich, unbegrîfelich mhd. wb. 1, 572a; Lexer 2, 1753; unbegrîfel Hiob 1793 u. ö. Karsten; unbegrichlich Tilo von Kulm 9, 1451 Kochendörffer; mnd. unbegripelik, unbegreplik Schiller-Lübben 5, 17a; Lübben-Walther 428a; mnl. onbegripelijc wb. 5, 221; Verdam 395b; nl. onbegrijpelijk wb. 10, 954; Dijkstra 2, 278a; n. ubegribelig ordb. 7, 334a; schwed. obegriplig; Staub-Tobler 2, 721; Fischer 1, 765; unbegreiplek Bauer-Collitz 107b; onbegreiflech lux. wb. 313b. frühnhd. formen: unbegreifleich Jelinek 750. gloss. des 14./15. jhs. Herrig arch. 47, 436b; unbegreflich Hedio chr. germ. 285a; unbegrüfflich Carlstadt von empfahung d. h. sacr. a ib; unpegrewfflich H. Sachs 18, 362, 14 Keller-Götze (Schmeller 1, 991 greuffen); onbegreiflich Knebel chr. v. Kaisheim 259; adv. unbegreiflichen Tauler serm. (1508) xliiia; umbgreiflich ist umbegrîfelîche amplexim (Lexer 2, 1728) angenähert Forster teutsche liedl. 8, 2, 2 neudr. auszerhalb der mundarten verschwindet mit dem 16. jh. das übergehen in die concurrierenden formen von unbegrifflich, unbegriffenlich (s. u.): unbegreiffenlich Tauler serm. lxxviib; A. v. Eybe spiegel b iib. a 1a; Keisersberg spinn. a 6b; granatapfel 4a; in der ersten d. bibel 1, 332, 56. 2, 47, 44 kehrt zu unbegreiflich die lesart unbegriffenlich wieder. Maaler 454a. vgl. unbegrieflich unter unbegrifflich. II. selten und veraltet activisch. I@11) nicht oder schwer begreifend, wie noch heute im nl. onbegrijpelijk: Keisersberg th. 1, 1310; der neapolitaner hingegen machte unbegreifliche fortschritte, ich meine nämlich, er konnte nichts begreifen Gaudy 2, 89. I@22) mit gen. untheilhaftig, incapax: die sein solicher genaden und ablas .. unbegreiflich städtechr. 10, 183, 20; der gutten tugenden unbegreiflich Butschky kanzl. 353. passivisch wird die bedeutung, wenn statt des gen. der inf. erscheint: der wunniglich und unbegreiflich ist zu schreiben städtechr. 10, 203, 15; dann es ist unbegreifflich zu verfassen in ein libell Paracelsus 1, 771 c. vgl. th. 1, 1309, 6. IIII. gewöhnlich passivisch, und zwar II@11) in sinnlicher bedeutung. II@1@aa) inpalpabilis, incontrectabilis, nicht greifbar: dieselbe seele ist von hymel, ist unbegreifflich Albr. v. Eyb d. schr. 1, 40, 22; das ist ein unbegreiflich stäublin Fischart binenk. 93a; ein theil distillirte, despumirte, calcinirte .., also dasz unsichtbar und unbegreifflich wurde, was zuvor sichtbar und begreifflich gewesen Moscherosch ges. 486; doppelsinnig: die letzten handgriffe (in der physik) haben immer etwas geistiges, wodurch alles körperlich greifbare eigentlich belebt und zum unbegreiflichen erhoben wird Göthe II 5, 1, 302 Weim.; wir möchten wissen, was musik ist, die so fühlbar ist und doch so unbegreiflich Bettine Günderode 2, 13; Lenz ged. 98. II@1@bb) nicht zu umfassen, ermessen, auszumessen: so würdest du doch den weitschweiffenden himmel, die unbegreiffliche lufft .. noch übersehen Harsdörffer secr. 2, 206; der unbegreiffliche umbkreisz des himmels Lohenstein Arm. 1, 266a; welch unbegreiflich meer Schwabe belust. 2, 40. mit übergang nach bed. 2 b: welten, die aus unbegreiflichen fernen .. zu uns strahlen Zimmermann nat. 128; in unbegreiflicher ferne Storm (1899) 1, 110. II@1@cc) nicht anzutasten, non culpabilis Diefenbach ml. 161; vgl. Frisius bei Staub-Tobler 2, 722, 1; mnl. wb. 5, 221, 1: durch den die sonne sieht, der ward als blind verdeckt, der unbegreifflich ist, ward an das holtz gestreckt Opitz op. 3, 277. II@22) hauptsächlich unsinnlich; imperceptus Frisius 656a; dabei wird entweder vom begriffsgehalt, was quantität und qualität betrifft, mehr oder weniger abgesehen (a), oder der begriff wird durch steigerung nach der positiven (b) und durch minderung nach der negativen seite (c) ausgestaltet. II@2@aa) der glaub geet übersich gegen dem, das der vernunft übergreiffenlich (supra rationem) oder unbegreiffennlich (contra rationem, irrationale) ist Keisersberg spinn. a 6b; das volkumen ist allen creaturen unbegreifflich theologia deutsch 8 Mandel; die unbegreiffliche gottheit Böhme 6, 283; die natur ist unbegreiflich per se Novalis 3, 105; wenn es nicht unmöglich ist, so ist es mindestens unbegreiflich Deinhardstein 5, 305. vgl. den sprung in das unbegreifliche Lange mat. iv und das unfaszbare, unbegreifliche als urphänomen bei Göthe II 9, 195 Weim.; Boucke 154. so bes. in verbalen umschreibungen: dinge, die uns allen unbegreiflich sind (die von uns allen nicht begriffen werden), einigermaszen denkbar zu machen Göthe 21, 107, 2 Weim. II@2@bb) das unbegreifliche erscheint als steigerung des höchsten, wunderbaren: das seltene, einzige, wunderbare zum unbegreiflichen .. erhöht Herder 12, 17. gott ist der unbegreifliche: der höchste, der untheilbare und unbegreifliche selbst Bodmer v. wunderbaren 51; o du unbegreiflicher, wie wunderbar sind deine wege Stilling 2, 140; der andächtige betet an das unbegreifliche Herder 6, 138; das unbegreiflich-übernatürliche 20, 65. vom genialen menschen: der unbegreifliche mann (Byron) Göthe IV 41, 98 Weim.; der tausendseitige unbegreifliche mann Meissner Alc. 1, 252; dieses unbegreiflichen, urkräftigen genius Solger nachg. schr. 2, 617, 1. wie unaussprechlich für incommensurabel: sie ist gut, rein, ganz liebe, unbegreiflich wie jedes weib Chamisso 5, 260. bei unpersönlichen begriffen bezeichnet unbegreiflich gern ein höchstes, gesteigertes, transcendentes, wunderbares, ewiges, geheimnisvolles u. dgl.; vgl. inconcevable auszerordentlich: die grosshait der unbegreiffenlichen wirdikait Tauler serm. lxxviib; wi unbegreiflich sint seine urtail cod. Tepl. 2, 17, 11; in unbegreyfflicher gezierd mit var. unzuogeleycher und unschetzlicher erste d. bibel 7, 64, 45; und so nahe er ist der vernunfft liecht mit seynem unbegreyfflichen liecht, so nahe ist er dem leben mit seynem unbegreyfflichen leben und der krefft mit seyner unbegreyfflichen krefft Luther 10, 1, 1, 210 Weim.; die unbegreiffliche vollkommenheit Weckherlin 2, 311; es ist ein werck von unbegreiflicher kunst und schönheit Göthe IV 8, 142 Weim.; mit unbegreiflicher leichtigkeit Novalis 4, 54; unbegreifliches geheimnis Mörike 3, 89; den unbegreiflichen zauber zerstören Freytag 4, 214. quantitativ steigernd: hewschrecken inn unbegreiflicher anzal Franck chron. 170b; mit unbegreifflicher menge der gnaden Guarinonius gr. 3a. vgl. ein ganz unbegreiflicher segen Göthe 40, 268, 24 Weim. II@2@cc) miszbilligend und tadelnd bedeutet unbegreiflich sonderbar, merkwürdig, seltsam, wunderlich, unverständlich, unerklärlich, befremdlich, absurd, unentschuldbar u. ä. diese bedeutung mag von der verbindung mit negativen ausdrücken ausgegangen sein: der groll der nechtlichen gesicht ist die finster besitzung, da unbegreyflich groll nach geet Tauler serm. clxxxiiiia; unbegreifliche pein Ferdinand ii. v. Tirol spec. 31 neudr.; unheil Chemnitz schwed. kr. 2, 841; ist nicht unser jahrhundert ein sehr unbegreifliches jahrhundert? Gerstenberg rec. 109, 30; ein unbegreifliches versehen Wieland Ag. 1, 373; härte Hippel ehe 38; blindheit Schubart leben 1, 106, dummheit Knigge umgang 2, 52; so werden diese bücher durch eine traurige, unbegreifliche redaktion ganz ungenieszbar Göthe 7, 158 Weim.; es sind ja unbegreifliche dinge Arnim 6, 44; eine unbegreifliche verirrung! Hebbel tageb. 2, 394. auch von personen: du bist mir unbegreiflich Gotter 3, 101; das mädchen ist ganz unbegreiflich Arnim 18, 89. in zahlreichen festen verbindungen und redensarten der gewöhnlichen rede wie der litteratursprache ist in neuerer zeit diese bedeutung stark entwickelt. vgl. das familiäre frz. incompréhensible, woraus man nicht klug werden kann. in der älteren sprache fehlt meist der miszbilligende sinn bei entsprechenden constructionen: unser herr ist gros und von groszer krafft, und ist unbegreifflich, wie er regieret psalm 147, 5; Sleidan red. 8 Böhmer. auch in der neueren sprache kann der oft nur leise miszbilligende nebensinn wohl fehlen (Zinzendorf ged. 133), aber er waltet durchaus vor: das (es) ist (mir) unbegreiflich, absolut, mit abhängigem inhaltssatz (dasz), mit inf. und mit abhängigen fragesätzen: das ist mir doch unbegreiflich theater d. Deutschen 7, 25; nur er hat sein ohr! es ist unbegreiflich Pocci komödienb. 264; ganz unbegreiflich ist's, dasz er den feind nicht merkt an seiner seite Schiller 12, 80 (Picc. 1, 3); weil es ihm unbegreiflich war, den mann in zwei stücke getheilt zu sehen Göthe 48, 1, 108, 9 Weim.; es ist unbegreiflich, wo er geblieben ist Knigge rom. 3, 58, 14; ganz unbegreiflich ist's, wer sie geraubt Arnim 16, 352; es ist fast unbegreiflich, wie diese stelle verkannt werden kann J. Grimm kl. schr. 4, 18. zur verstärkung dienen noch: förmlich Holtei vierzig jahre 3, 269; geradezu; ganz und gar Göthe II 2, 42 Weim. werden: du wirst, wie er, mir unbegreiflich Lessing 3, 81 (Nathan 3, 3, 184); diese genuesische darstellung wird aber ganz unbegreiflich, wenn man das .. kaiserliche schreiben lieset Raumer Hohenst. 4, 12. bleiben: wie er .. sie mit der tochter des liederlichen pachters .. verwechseln kann, .. das bleibt mir völlig unbegreiflich Göthe 24, 111, 27 Weim. scheinen, vorkommen, dünken: wobey ganz unbegreiflich scheint, wie die luxuriose aufstellung .. so auszerordentliche kosten verursachte Göthe IV 29, 32, 26 Weim.; anfangs kam's mir unbegreiflich vor, wie doch der äti so frech seyn und dem pfarrer widersprechen dürfe bräker 1, 46; wenn ich dich nun nicht mehr liebte, so würde es keinem unbegreiflich .. deuchten Pückler br. 1, 133. finden: und diesen stolzen eigensinn, ihr thoren! mögt ihr immerhin, wie billig, unbegreiflich finden Göckingk ged. 1, 43. gern ohne verbum: wie unbegreiflich! Collin Reg. 2, 2. s. 68; unbegreiflich! welch ein unsinn! Mörike 3, 128; unbegreiflich, dasz du Holtei erz. schr. 7, 59; mir unbegreiflich, wie man Ludwig 5, 63; unbegreiflich, woher der mensch alles das zeug nimmt! Immermann 2, 111. besonders in antworten und gespräch: unbegreiflich! nein mädchen! nein! Schiller 3, 464 (kabale u. liebe 4, 7); mir unbegreiflich, prinz 5, 6 u. o. adv., veraltet: unbegreiflichen Tauler serm. xliiia; abstinenter unbegreyfflich, unangerürt, behuotsamlich, mässigklich Frisius 11a; unbegreifflich ... undeitlich und unteutschlich getractiert Garg. 14 neudr.; wie zaubers kräfte unbegreiflich weben Schiller braut von Messina 1534. seltsam: ebenso unbegreiflich falsch sind .. die worte der Medea allg. d. bibl. anh. 37—52, 1599; die luft war unbegreiflich warm Auerbach 16, 206. in besonders hohem grade, vel maxime: was so unbegreiflich entzückt Jacobi 1, 56; er schien sie unbegreiflich zu reizen Arnim 7, 345; und in einem brief von ihr .. rührte mich das unbegreiflich J. u. W. Grimm br. 25. gern als begriffssteigerung: unser gott ist sehr grosser krafft und ist unbegreifflich warhafft H. Sachs 18, 547, 23 Keller-Götze; ein unbegreiflich zahlreiches sternenheer Kant 8, 237; die unbegreiflich hohen werke sind herrlich wie am ersten tag Göthe Faust 249; dasz überhaupt Bruces karte unbegreiflich unzuverlässiger ist als seine oft sehr genaue beobachtung Ritter erdk. 1, 179. unbegreiflicherweise miro modo und abgeschwächt nescio quo modo: unbegreifflicher weis ire ad patrem Luther 34, 1, 400, 2 Weim.; vgl. wodurch der gegenstand .. in der imagination auf eine ganz eigene und unbegreifliche weise hervorgebracht wird Göthe IV 21, 204, 9 Weim.; auf eine so unbegreiffliche art vernachlässiget Adelung lehrg. 2, 210; in Frankfurt hatte man mir .. unbegreiflicher weise falsch bescheid gesagt Bismarck br. an s. br. 353. steigerungsformen: je lenger ich ihm nachdenck, je mehr dünckt mich das ding unbegreuflicher und finsterer Franck parad. 12a; der allein mächtigste und unbegreiflichste wille gottes Olearius rosenth. 107; was den leuten am unbegreiflichsten vorkam, war Wieland Lucian 4, 204; Bodelschwingh hat sich arg verstiegen und unziemlichst und unbegreiflichst gefragt Varnhagen tageb. 4, 67. —
12269 Zeichen · 247 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Unbegreiflich

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Unbegreiflich , -er, -ste, adj. et adv. der Gegensatz von begreiflich, was nicht begriffen, wovon keine anschauende Erke…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    unbegreiflich

    Goethe-Wörterbuch

    unbegreiflich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    unbegreiflichAdj.

    Pfälzisches Wb.

    un-begreiflich Adj. : 'unvorstellbar', -begreiflich [KU-Schmittw/O, Lambert Penns 156]. Rhein. II 1382 . —

  4. Spezial
    unbegreiflich

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    un|be|greif|lich adj. nia da capí.

Verweisungsnetz

18 Knoten, 13 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 3 Kompositum 12 Sackgasse 3

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit unbegreiflich

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von unbegreiflich 2 Analysen

un- + begreifeln + -lich

unbegreiflich leitet sich vom Lemma begreifeln ab mit Präfix un-, mit Suffix -lich, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Alternativen: un-+begreiflich

unbegreiflich‑ als Erstglied (1 von 1)

unbegreiflichkeit

DWB

unbegreiflich·keit

unbegreiflichkeit , f. , zuerst in myst. litt. mhd. unbegrîfelîcheit Lexer 2, 1753 ; mnl. onbegripelijcheit mnl. wb. 5, 221; nl. onbegripeli…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „unbegreiflich". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/unbegreiflich/dwb?formid=U05233
MLA
Cotta, Marcel. „unbegreiflich". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/unbegreiflich/dwb?formid=U05233. Abgerufen 15. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „unbegreiflich". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/unbegreiflich/dwb?formid=U05233.
BibTeX
@misc{lautwandel_unbegreiflich_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„unbegreiflich"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/unbegreiflich/dwb?formid=U05233},
  urldate      = {2026-05-15},
}