Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unbeflecktheit f.
unbeflecktheit , f. , nl. onbevlektheid nl. wb. 10, 1114. spätmhd. durch Tauler ( s. u. ) bezeugt. mnd. unbevlecketheit Lübben-Walther 429 a : in aller lauterkait und in aller unbefleckhait Tauler serm. ci b ; in wortspielerischem gegensatz zu dem unüblichen beflecktheit: beflecktheit oder unbeflecktheit der jungfrauen Bode Mont. 5, 183 ; mit einer höheren unbeflecktheit des charakters unvereinbar Gervinus gesch. d. d. dicht. 5, 200 ; für den schauspieler ist Österreich noch das land der märchen, sie dürfen nicht getadelt werden; ihre künstlerische unbeflecktheit schützt die censur Laube 9, 45…