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unableglich

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

unableglich adj. adv.

Bd. 24, Sp. 73
unableglich, adj. adv. , 'unableglich .. nur in einigen fällen von ablegen üblich' Adelung 4, 829. 11) von sinnlichen gegenständen: ein unableglich joch Zinkgref-Weidner (1653) 365. kaum mehr gebräuchlich. 22) veraltet von geld, zinsen, schulden: unablegliche zinse Schottel 650. ein unablegliches capital, welches nicht abgelegt oder abgetragen werden kann, welches beständig auf einem grundstücke stehen bleiben musz, ein eisernes. unablegliche zinsen, leibrenten u. s. f., deren capital nicht abgelegt werden kann, unablösliche Adelung 4, 829. 'was ich ein unablösliches capital nenne, nennt Adelung ein unablegliches; unablegliche zinsen und leibrenten erklärt er durch unablösliche' Heynatz antibarb. 1, 40; unablegliche gelder Campe 5, 118b; Pierer (1845) 32, 221; unablegliche renten Sanders 2, 1, 75b; grosze unablegliche schulden Roselius buszposaune (1643) iij. 33) nicht häufig von eigenschaften, eigenheiten, gemüthsbewegungen, die man nicht ablegen, los werden kann: es ist zu erweisen, dasz alles gute und mangelhafte des französischen theaters offenbar aus repräsentation, aus französischer repräsentation erwachsen sei, als einem der nation unableglichen charakter Herder 18, 54; vielleicht hat auch der deutsche künstler vor andern fremden nationen den vorzug, dasz er keine unablegliche manier zu den kunstwerken Italiens bringet 23, 435 (Adrastea 13); kann und darf der wahnsinnige, oft mit einem fortgehenden, ihm unableglichen wahn sich sogar eine andre person, als der er ist, ... dünken, wie sollte ihn der feine wecker, die zeit, mit dem, was um ihn ist, in harmonie bringen? 21, 149; uns Deutschen .. ist diese gemüthlichkeit unentbehrlich, ja vielleicht unableglich 23, 228 (Adrastea 12); scheinen empfindungen dieser art der menschheit unableglich Heine (1861) 11, 232. —
1818 Zeichen · 21 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Unablèglich

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Unablèglich , adj. et adv. welches nur in einigen Fällen von ablegen üblich ist. Ein unablegliches Capital, welches nich…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    unableglich

    Goethe-Wörterbuch

    unableglich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit unableglich

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von unableglich 2 Analysen

un- + ableglich

unableglich leitet sich vom Lemma ableglich ab mit Präfix un-.

Alternativen: un-+ableg+-lich

unableglich‑ als Erstglied (1 von 1)

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „unableglich". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/unableglich/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „unableglich". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/unableglich/dwb. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „unableglich". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/unableglich/dwb.
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