Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unabfällig adj.
unabfällig , adj. , treu, als gegensatz zu abfällig, in der Lutherschen bedeutung ' abtrünnig, treulos ' Dietz 1, 13 b , im 16. und 17. jh. entwickelt Frisch 1, 243 b , im 18. von Adelung 1, 35 scharf bekämpft, vgl. Heynatz antibarb. 1, 18 , und heute verschollen Schmeller-Frommann 1, 703 . vgl. unabgefallen : in ohnabfälligem ( unvergeszlichem ) andenken Diefenbach-Wülcker 788 ; es wird jhm in unabfelligen andenken seyn Schottel 354 a ; durch die taube wirt in h. schrifft die keusche unabfellige braut verstanden Heyden Plinius (1565) 462 ; kindlich-unabfällige zuneigung Butschky th. 5, 770 ; …