Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
uhrmachen v.
-machen , v. : sonst gieng der dilettantism mehr auf mechanische künste, drechseln, u. etc. Göthe 47, 303 W.; Lichtenberg br. 2, 202 L.; auch das man in Teutschland kan machn zum seitenspiel all instrument ..., uhrmachen, weben, würcken und stricken J. Ayrer dramen 1, 574, 10 K. scherzhafte wortbildung für ' pedantisch genau arbeiten ': je weiter man es gebracht hat, alles zu einem einzulenken und kein rad zu viel und keins zu wenig in seinem buch zu uhrmachen, je mehr ganzes ist da Hippel lebensläufe (1778 ff. ) 2, 83.