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Üppigkeit

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Üppigkeit

Bd. 4, Sp. 955
Die Üppigkeit, plur. die -en, das Abstractum des vorigen Wortes, welches ehedem in dessen sämmtlichen jetzt veralteten Bedeutungen üblich war. So kommt es bey dem Notker, wo es Uppegheit, Uppigheit, Uppecheit lautet, häufig für Eitelkeit, und bey andern in andern Bedeutungen vor. Jetzt gebraucht man es im Hochdeutschen nur noch in der letzten Bedeutung des Beywortes, und da ist es, sowohl der ungeordnete, ausschweifende Hang zu feinern sinnlichen Vergnügungen, als ein Abstractum und ohne Plural, als auch dieser Hang und dessen Befriedigung in einzelnen Fällen mit dem Plural. In Wollust und Üppigkeit leben.[] Eine von der Üppigkeit verderbte Seele. Eine Stadt, in welcher die ausschweifendste Üppigkeit herrscht. Allen Üppigkeiten ergeben seyn. Seltener in gutem Verstande von blühender Gesundheit, bey überflüssiger Nahrung; ein reiner Himmelsstrich unter dem (welchem) alles mit gesunder Üppigkeit aufblühet, Geßn. Anm. Einige neuere Schriftsteller haben angefangen, das Lat. Luxus durch Üppigkeit zu übersetzen, dessen Begriff, so schwankend und unbestimmt er auch ist, es doch auf keine Weise erschöpft. Üppigkeit ist allenfalls ein sehr hoher Grad des Luxus. Überhaupt haben wir noch kein schickliches Deutsches Wort, durch dessen Hülfe wir das Lateinische entbehren könnten. Notker übersetzt das letztere durch Uburfuoro, welches einen ähnlichen Begriff mit Überfluß gewähret.
1388 Zeichen · 15 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Üppigkeit

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Die Üppigkeit , plur. die -en, das Abstractum des vorigen Wortes, welches ehedem in dessen sämmtlichen jetzt veralteten …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Üppigkeit

    Goethe-Wörterbuch

    Üppigkeit [bisher nicht publizierter Wortartikel]

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ueppigkeit

0 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von ueppigkeit 2 Analysen

ueppig + -keit

ueppigkeit leitet sich vom Lemma ueppig ab mit Suffix -keit.

Alternativen: upp+-ig+-keit

Keine Komposita gefunden — ueppigkeit kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

Zitieren als…
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Cotta, M. (2026). „ueppigkeit". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ueppigkeit/adelung
MLA
Cotta, Marcel. „ueppigkeit". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ueppigkeit/adelung. Abgerufen 15. May 2026.
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Cotta, Marcel. „ueppigkeit". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ueppigkeit/adelung.
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