Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
übereifrig adj. und adv.
übereifrig , adj. und adv. , sehr eifrig, zu eifrig. nl. overijverig. erst im 19. jahrh. allgemeiner gebraucht, attributiv bei concreten und subst. actionis, prädicativ, substantiviert und adverbiell: überhaupt ist es geschichtlich unrichtig, wenn man Dante als einen übereifrigen, leidenschaftlich erregten Ghibellinen zeichnet Döllinger academ. vorträge 1, 109 ; das schimpfen und fluchen welches übereifrigen gutsbeamten eigentümlich ist Polenz Grabenhäger 1, 352 ; das muster, das er im Wilhelm Meister gab, fand übereifrige weiterbildung schr. d. Göthegesellschaft 14, vorr. 49; welches die vera…