Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tunsch m.
tunsch , m. , mundartlich, nur ostmd.: dunsch verzogener mund mit aufgeworfenen lippen Müller-Fraureuth obersächs. 1, 264 ; derb volkssprachlich bei dem Obersachsen Henrici für ' kusz ': ... das pöbelhaffte wesen, und reden, so wir noch in alten schrifften lesen, als: bossen; dieses wort ist längstens ausgestört, kaum dasz man selbiges annoch bey kindern hört! ein guschel klingt zu thumm; die menschen sind nicht schweine, ein tunsch, wie auch ein maul läst eben nicht gar feine ged. (1727) 1, 357 ; das ist mein gantzer wunsch, nimm deine braut hierauf, und gieb ihr einen tuntsch ebda 3, 411 . h…