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Tump(en)

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PfWB
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

Tump(en) m.

Bd. 2, Sp. 609
Tümpel, Tumpel, Tump(en) m.: 1.a. 'kleines, stehendes Gewässer, in dem sich Enten und Gänse tummeln', Timbel (timb(ə)l), Dimbel (dimb(ə)l) [verbr., vorn. WPf], Tumbel [ZW-Schmitshs], Tämbel [HB-O'bexb], Tumbe (tumbə) [HB-Webh Mimb IB-Habkch ZW-Hengstb Mittb]; vgl. Pfuhl 1, Pfütze 1, Wasserloch. Man erzählt kleinen Kindern, der Storch habe sie aus dem Timbel gebracht [ZW-Hengstb]. a. 1585 - 88: der born ... Tümppel genantt [SSp., Grenzbeschr. des Amtes Lichtenberg]. — b. 'tiefe Stelle im Bach', Timbel [IB-Erfw/Ehling], Tumbe [HB-Mimb IB-Rubh]; vgl. Tümpelloch, Kümpel. — c. 'stehengebliebenes Regenwasser, Pfütze, Wasserlache', Dimbel [HB-Webh Zweibr], Tembel [lothr. SWPf (Nachlaß Keiper)]; vgl. Latsche. — 2. häufiger FlN für ein Gelände, das an einem Tümpel liegt oder einmal eine nasse Erdvertiefung war. Dimbl (a. 1771 aufm Dimbel) [KU-Relsbg]; Dimpel (amtlich: Am kurzen Dümpfel und Am langen Dümpfel), heute zwei Trockentäler [PS-Haust]; Dimpel (a. 1766 Auf Dümpel) [KU-Albess]; Tempel, Seitental des Galgenberges bei Zweibr; Auf dem Tempel (a. 1482 vff tympel und off dem tempel) [RO-Schiersf]; Im Tempel [LA-Edk]; Dimbel (amtl. Dümpfel, a. 1791 im Dimbel), das heutige Steinbruchgelände am Remigiusberg [KU-Rammb]. Vun Owwermohr un de ganze Umgeechend han se do friher im Dimbel 'im Steinbruch' geschafft [ebd.]. Vgl. auch den FlN Buttertump. — Zu mhd. tümpfel m. 'tiefe Stelle im Wasser, Strudel' ( Lexer II 1567); zur suffixlosen Form Tump in Buttertump s. DWb. XI/1,2 Sp. 1756/57; vgl. auch Kluge-Mitzka20. — F.: t- und d- (ersteres überwiegt) lassen sich geographisch nicht trennen. — Südhess. I 1821; Rhein. VIII 1443; Lothr. 95 Dömpel, Domp; Els. II 686 Tumpf; Bad. I 591; Schwäb. II 455 Dumpf, Dümpfel.
1763 Zeichen · 50 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Tumpen

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Tumpen s. Tümpel .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tumpen

5 Bildungen · 1 Erstglied · 3 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von tumpen 2 Komponenten

tum+pen

tumpen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

tumpen‑ als Erstglied (1 von 1)

tumpen II

RhWB

tumpen II das Wort, gleicher Herkunft wie tumpen I, ist als tombən, –pən WMosfrk in Merz-Mettlach , Saarbg , Bitb-Fliessem Neuerbg Roth verb…

tumpen als Zweitglied (3 von 3)

Krǖzstumpen

Idiotikon

Krǖzstumpen Band 11, Spalte 461 Krǖzstumpen 11,461

Mülstumpen

Idiotikon

Mülstumpen Band 11, Spalte 461 Mülstumpen 11,461

Ableitungen von tumpen (1 von 1)

enttumpen

RhWB

ent-tumpen: im Sitzen einschlafen; en as grad enttompt WMosfrk, WBitb .

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „tumpen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/tumpen/pfwb?formid=D05085
MLA
Cotta, Marcel. „tumpen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/tumpen/pfwb?formid=D05085. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „tumpen". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/tumpen/pfwb?formid=D05085.
BibTeX
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