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t(ü)tt(e)lig

nhd. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

t(ü)tt(e)lig adj.

Bd. 22, Sp. 1951

t ( ü ) tt(e)lig , adj. , mundartlich für ' empfindlich, verzärtelt, verzogen, zimperlich ' Hönig Köln 184 a ( vgl. tüttlichkeit, sp. 1953); vereinzelt auch literarisch bezeugt, etwa gleichbedeutend mit ' delikat, schwierig ': 'lassen sie ( anrede ) mich dabei sein' ( bei der vernehmung eines gefangenen, sagte ein SS-offizier zu einem polizeikommissar ); 'nein, mein lieber.' 'warum nein?' 'das ist dienst — eine tuttlige sache, mein freund' A. Seghers d. siebte kreuz (1950) 234 ; im schlesw.-holst. ist tüttelig als ' wirr im kopf, nicht ganz richtig ' nachweisbar, s. Mensing 5, 209 s. v. tüteln…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    t(ü)tt(e)ligadj.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    t ( ü ) tt(e)lig , adj. , mundartlich für ' empfindlich, verzärtelt, verzogen, zimperlich ' Hönig Köln 184 a ( vgl. tütt…

  2. modern
    Dialekt
    tüttelig

    Rheinisches Wb.

    tüttelig lautl. wie Tüttel, aber allg. verbr. wie tütteln [ tytəltiχ Bo-Vorgebirge; du- Monsch-Rurbg]; abseits todəliχ K…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tuettelig

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Ableitung von tuettelig

tuettel + -ig

tuettelig leitet sich vom Lemma tuettel ab mit Suffix -ig.

Keine Komposita gefunden — tuettelig kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.