Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
t(ü)tsch(e)mutter f.
t ( ü ) tsch(e)mutter , f. , wie tutschfrau, s. dort u. vgl. käsemutter teil 5. sp. 255; im älteren ostmd. mehrfach nachweisbar: nach langem nachsinnen erfuhr ich, die jungfer wrde auf eine hochzeit gehen, und ihre mutter wrde tutsche-mutter seyn Chr. Weise erznarren 171 ndr.; so stellt sich bey dem ( hochzeits- )feste doch noch was neues stets von bittern sorgen ein: ... itzt schmAelet jung und magd, itzt sehn die ttsche-mtter, und bald der musicant mehr als catonisch aus Hoffmannswaldau u. a. Deutschen ged. 6 (1709) 126 Neukirch; tütsch-mütter heissen diejenigen weiber und guten bekandte…