Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tüntelig adj.
tüntelig , adj. , zu tünteln ( s. u. ); mundartlich und umgangssprachlich: ungeschickt, umständlich, unsicher auf den füszen ( infolge altersschwäche ) Mensing schlesw.-holst. 5, 205 ; nie zu rechter zeit fertig werdend Flemes Kalenberg in: Hann. geschichtsbl. 2, 109 ; kleinlich, verhätschelt, verzärtelt, zimperlich Hönig Köln 157 ; tünt e l e h langsam Bauer-Collitz Waldeck 106 b ; tuntlig unbeholfen Lemke volksthüml. 1, 186 : Rosine zeigte sich sehr tüntlig und Anna sehr brauchbar und praktisch (1842) A. v. Droste-Hülshoff br. 2, 46 Schulte-K.; was mich ärgert, ist ihre tüntlige schamhaftigk…