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tuberkel

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

tuberkel m.

Bd. 22, Sp. 1446
tuberkel, m., seltener f., knötchenförmige zellenanhäufung im animalischen körper, die durch bazillen verursacht wird, besonders durch den erreger der tuberkulose. zunächst in der lat. form tuberculum (= kleiner höcker, kleine geschwulst) übernommen, vgl. z. b. noch: condylus, das ist tuberculum, ein knote, eine art von gewächsgen und kommt also mit condyloma überein J. J. Woyt gazophylacium medico-physicum (1716) 231. in der ersten hälfte des 19. jhs. eingedeutscht tuberkel, offenbar auf dem umwege über frz. tubercule, m., engl. tubercle; jedenfalls ist neutrales geschlecht nicht üblich, sondern tuberkel wird als m. (oder f.) gebraucht, vgl. tuberkel, f. Sanders wb. (1865) 2, 1397; 'tuberkel, der (richtiger: das)' Villaret hwb. d. ges. medizin (1888) 2, 851; 'der tuberkel, auch die tuberkel' Sprachbrockhaus (1935) 675; das m. ist jedoch vorherrschend: der begriff der tuberkeln ist daher in pathologisch-anatomischer hinsicht kein ganz streng begränzter Sömmerring menschl. körper (1839) 8, 1, 244; ein herz mit skrophulösen tuberkeln von einem jüngling ebda 2, lii; durchgeärgert in Bonn, kam er hier an, wahrscheinlich mit tuberkeln in den lungen Görres ges. br. (1858) 3, 552; der wahre tuberkel ist organisiert, wenngleich nicht vascularisiert R. Virchow vorles. üb. pathologie (1862) 3, 2, 635; der gröszere theil der tuberkel (pl.) stellt sich kaum noch als geschwülste dar ebda 620; von der mitte des tuberkels nach der peripherie nehmen diese eiterzellen an zahl zu E. Kromeyer in: Robert Kochs heilmittel gegen die tuberculose (1890) 2, 35. —
1580 Zeichen · 33 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    tuberkelm.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    tuberkel , m. , seltener f., knötchenförmige zellenanhäufung im animalischen körper, die durch bazillen verursacht wird,…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tuberkel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Tuberkel , ist jenes allgefürchtete Afterproduct von eiweißartiger Substanz, das vorzugsweise in den Lungen der Menschen…

  3. modern
    Dialekt
    Tuberkel

    Bayerisches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    Tuberkel Band 4, Spalte 4,749

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Zerlegung von tuberkel 2 Komponenten

tuber+kel

tuberkel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

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APA
Cotta, M. (2026). „tuberkel". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/tuberkel/dwb?formid=T13886
MLA
Cotta, Marcel. „tuberkel". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/tuberkel/dwb?formid=T13886. Abgerufen 9. May 2026.
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Cotta, Marcel. „tuberkel". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/tuberkel/dwb?formid=T13886.
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@misc{lautwandel_tuberkel_2026,
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  title        = {„tuberkel"},
  year         = {2026},
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