Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trübsinnigkeit f.
trübsinnigkeit , f. , abstractum zu trübsinnig; in denselben bedeutungen wie trübsinn, heute kaum mehr gebräuchlich: denn es ist ja zu merken, dasz wir die religion als eine ursache unaufhörlicher trübsinnigkeit ausschreyen möchten Schwabe belust. (1741) 3, 413 ; meine verzweiflung artete bald in tiefe trübsinnigkeit aus Sonnenfels ges. schr. (1783) 1, 200 ; nun waren freilich meine verstimmungen und trübsinnigkeiten ... zu interpretiren Immermann tagebücher u. br. 1, 101 Putlitz. bei Göthe ( vgl. trübsinn 4, trübsinnig 4) in der bedeutung ' unklare beschränktheit ': ein pädagogischer dilettan…