Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
trüb
trüb
- ›unklar, undurchsichtig‹; speziell: ›unrein, dreckig, schmutzig, verunreinigt, ungenießbar‹ (von Flüssigkeiten wie z. B. Wein und von Gewässern); ›schleimig‹ (vom Nasenschleim); ›gärend‹ (vom Wein, Mo
- ›trüb, dunkel, neblig, wolkenverhangen‹ (vom Wetter).
- ›stumpf, trüb (von den Augen, der Sehkraft); unscharf, schlecht sehend‹.
- ›traurig, betrübt, schwermütig‹ (von Personen, der Seele, Tätigkeiten und Handlungen des Menschen); im Einzelnen z. B.: ›traurig blickend‹ (von den Augen); ›traurig klingend‹ (von Liedern).
- ›verwirrt, irre, unverständlich, schwankend, unklar‹ (von Handlungen).
- ›vermischt, nicht eindeutig identifizierbar‹ (von Farben).