Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trotzerlich adj. und adv.
trotzerlich , adj. und adv. , ' eigensinnig, widerstrebend ': ... wolte sich vom bösen wege auf den guten trotzerlich nicht bringen lassen J. G. Schütze Herrnhuthianismus in literis (1753) 2, 172 . ' mutig, selbstbewuszt ': gehet langsam und trotzerlich, nach art groszer helden Val. Herberger osterschatz (1611) 70 ; der gang der frau habe etwas müdes, schleppendes an sich; indesz ein mädchen in trozerlichem tact, oder schwebend, in hoffnung einherschreitet H. Hanke die wittwen (1833) 2, 176 . ' herausfordernd ': gehen so trotzerlich daher, als wenn sie mit den füszen wolten ein loch durch die …