Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
triefel m.
triefel , m. 1) aufgedrehtes, faserndes gespinst, s. driefel , teil 2, 1407. im 16. jh. literar. belegt, dann nur mehr in mundarten. zur herkunft s. 1 triefeln. — die formen zeigen gelängtes i: trieffel Mathesius diluvium (1605) 81 b ; triefel Müller-Fraureuth obersächs.-erzgeb. 1, 249 ; triifl Neubauer Egerl. 51 ; trīfl Schöpf tirol. 756 ; Fischer schwäb. 6, 1775 : ietzund stopffet man die fugen und klunsen an schiffen ausz mit groben werck und hanfftrieffel oder trieffel von schiffseilen Mathesius diluvium (1605) 81 b . — in den mundarten meist teil eines aufgedrehten seiles oder strickes ( …