Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
treibscherben m.
treibscherben , m. , tönernes gefäsz. 1) zum schmelzen von metallen, test; seit dem 16. jh. geläufig: diesen metallkönig magstu auff dem treibscherben under der muffel in deinem probierofen allein treiben Paracelsus opera (1616) 1, 904 H.; das geschirrlin, welches wir auf teutsch ein trybscherb nennen, ist geformiert wie ein schüsselin, darin die balbierer, wann sie ein ader schlagen, das blut empfahen; allein ist diss der underscheid, dass das blutschüsselin mössing, das ander aber irdin ist (1608) J. J. Nüscheler bei Staub-Tobler 8, 1234 ; probierblech, ist ein ... blech, darin vertiefungen …