Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tragsamkeit f.
tragsamkeit , f. , zu tragsam 2 a, ' duldsamkeit ': wie geringschätzig sie mit unsern gesetzen und verordnungen umgehen, obgleich dieselben voller leutselig- und tragsamkeit sind Zinzendorf Socrates (1726) 83 ; mit was vor einer tragsamkeit, klugheit und verschonen haben sie ( die jetzigen evangelischen herren ) nicht die gewissen bisz diesen tag tractiret ders. neueste theol. bedencken (1741) 25; von weiter nichts als lauter liebe, sanfftmuht und tragsamkeit zu schwätzen J. Chr. Edelmann göttlichk. d. vernunfft 15 ; in der rathpflege war er bescheiden und friedsam. seine rechtschaffenheit, se…