Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
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Tourcoing (spr. turkŭäng), Stadt im franz. Depart. Nord, Arrond. Lille, nahe der belgischen Grenze, Knotenpunkt der Nordbahn, durch Straßenbahn mit dem südsüdöstlich gelegenen Roubaix verbunden, hat 2 moderne Kirchen, ein schönes Stadthaus (1880), ein Handelsgericht, eine Handelskammer, Börse, ein Lyzeum, Gewerbeschule, Kunstschule, ein Museum, eine Filiale der Bank von Frankreich, bedeutende Spinnerei für Schafwolle (1900: 33 Etablissements mit 462,000 Spindeln) und Baumwolle (16 Etablissements mit 420,000 Spindeln), Woll- und Baumwollzwirnerei (118,500, bez. 120,000 Spindeln), Wollkämmereien (11 Anstalten mit 460 Maschinen) und -Webereien (4000 mechanische und 1800 Handstühle), Färbereien, Fabriken für Möbelstoffe und Teppiche, Leder, Maschinen, Eisen- und Kupfergießerei etc., lebhaften Handel (1901: Wert der Einfuhr 70,5 Mill., der Ausfuhr 99,7 Mill. Fr.) und (1906) 63,529 (als Gemeinde 81,671) Einw. Hier siegte 17. und 18. Mai 1794 Pichegru über die Österreicher und Engländer unter Clerfait, woran eine Pyramide erinnert.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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19./20. Jh.
Konversationslex.Tourcoing
Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg
Tourcoing (—koang), frz. Stadt 4 St. von Lille, mit 28000 E., blühender Industrie. Niederlage des Herzogs von Koburg 17.…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit tourcoing
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