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tõhôpebinden

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Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.

tõhôpebinden stv.

Bd. 3-1, Sp. 1097
tõhôpebinden (tohoepe-), stv. (Präs.: 3. Sg. bindet tõhôpe; Imp. 2. Pl. bindet tõhôpe; Prät.: 3. Sg. bant tõhôpe; Part. Prät. -[ge]bunden): 1. zusammenbinden, binden, „he bant twelf pyle tosamene myt dren snoren vaste tohope” (Mandeville 137), „scholden kamen myt samender hant eres volkes affthomeygen unde thohope bynden den roggen up deme campe” (Ribn. Chr. 146); — (Part. Prät.:) zusammengebunden, „Dre breue, tohoepegebunden, drier gilde to Helmstede” (Nd. Mitt. 19/21, 163); — (auch übertr.:) verbinden, zusammenfügen, „de Fruͤndschop iß eine Kede / Veel starcker alse suͤß maken de Schmede / Und bindet to hope der Luͤde Seelen / Datt se nich van einander sind to delen” (Klingged. 13). — 2. (Wunden) mit einem Verband versehen, verbinden, „vor der kynderen sele schal he sine wonden tho hoepe binden” (Köln. Bibel [Ku] Sirach 30, 7). — 3. aufsammeln, „So we in my nicht ne bliuet de scal uth ghe worpen werden Vnde scal dor'ren also de winlode vnde se scolen ene to hope binden []vnde werpen ene in dat vur” (Buxteh. Ev. Joh. 15, 6); — zusammen einbinden, „de quaden negelken myd de=me puluere also ghemenget byn=det se [verschiedene Nelkenmischungen] in eynen lynen dock tohope” (Prompt. med. ed. Seidensticker 180). — 4. (mediz., von der Wirkung:) zusammenziehen, (Part. Präs.:) „Disse steen stillet ok den bloetgank. wente sine nature is tohope bindende” (Garde der Suntheit A 4r). — 5. verfestigen, fester machen, „Atramētū is eyn water vñ eyne farwe / welke de drogicheit des ertrikes tohope bindet: vnde is heit vnde droghe van nature” (Garde der Suntheit yy 4v).
1618 Zeichen · 41 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tõhôpebindenstv.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    tõhôpebinden ( tohoepe- ), stv. ( Präs. : 3. Sg. bindet tõhôpe ; Imp. 2. Pl. bindet tõhôpe ; Prät. : 3. Sg. bant tõhôpe …

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Zerlegung von tohopebinden 2 Komponenten

tohope+binden

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APA
Cotta, M. (2026). „tohopebinden". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/tohopebinden/mnwb?formid=T02475
MLA
Cotta, Marcel. „tohopebinden". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/tohopebinden/mnwb?formid=T02475. Abgerufen 12. May 2026.
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Cotta, Marcel. „tohopebinden". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/tohopebinden/mnwb?formid=T02475.
BibTeX
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