Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
todtenbaum m.
todtenbaum , m. 1 1) schwäb.-alem. sarg der aus einem baumstamm gehöhlt ist (eichner trog oder todtenbaum Alem. 16, 223 b v. j. 1527, in den alem. heidengräbern am würtemberg. Lupfen hat man ausgehöhlte eichenstämme als särge gefunden. Rochholtz deutscher glaube und brauch 1, 194 ), dann überhaupt ein holz- oder steinsarg (ein marmoren sarg oder todtenbaum Amadis 239 K. ), loculus, feretrum Dief. nov. gl. 238 c . Dasyp. (1556) q 3 c . Schmid schwäb. wb. 48 . Stalder 1, 286 . J. Grimm kl. schriften 2, 274. 307 : gehe in den keller, da stehet mein nachbawr in einem todtenbaum und ist gestorben. …