Hauptquelle · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)
Thierischer Magnetismus
Thierischer Magnetismus (vergl. Mesmer), die Einwirkung des Nervenlebens eines Menschen auf einen andern zum Zweck der Heilung. Diese Einwirkung verlangt durchaus nicht in allen Fällen ein Streichen mit den Fingerspitzen des Magnetiseurs, sondern schon das Ausstrecken der Hände, das Anhauchen, das Fixiren mit den Augen etc. genügt manchmal, um magnetische Zustände hervorzubringen; diese bestehen anfänglich in unangenehmen körperlichen Empfindungen, z.B. Beklemmung und Kälte, hierauf verschwindet die Thätigkeit der äußeren Sinne fast gänzlich, es tritt der sogen. magnetische Schlaf ein, wo die …