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Teichel

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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6 in 6 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Teichel

Bd. 4, Sp. 550
* Der Teichel, des -s, plur. ut nom. sing. ein im Hochdeutschen fremdes, und nur im Oberdeutschen übliches Wort, einen Canal, eine Röhre zu bezeichnen. Das Wasser durch Teichel in die Stadt leiten. Im mittlern Lat. Dugale, Doa, Doga, Doccia, Ducaria, Ductus. Entweder auch von dem alten dican, teichen, graben, eine gegrabene oder ausgehöhlte Rinne zu bezeichnen, oder auch von ziehen, Nieders. tehen, ducere, leiten, weil das Wasser dadurch abgeleitet wird. Die Endsylbe -el ist die Ableitungssylbe, theils ein Werkzeug, theils aber auch ein Subject, Ding zu bezeichnen.[]
572 Zeichen · 10 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Teichel

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    * Der Teichel , des -s, plur. ut nom. sing. ein im Hochdeutschen fremdes, und nur im Oberdeutschen übliches Wort, einen …

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Teichel

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Teichel , Stadt in der schwarzburgisch-rudolstädt. Oberherrschaft, Landratsamt Rudolstadt, hat eine evang. Kirche, Molke…

  3. modern
    Dialekt
    Teichel

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Teichel Name des zehnten Bruders im Schwankmärchen, s. Einel .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit teichel

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von teichel 2 Komponenten

teic+hel

teichel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

teichel‑ als Erstglied (1 von 1)

Teicheltē

Idiotikon

Teicheltē Band 12, Spalte 33 Teicheltē 12,33