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tālech

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Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.

tālech n.

Bd. 3-1, Sp. 771
talch tallich, tallech, °tālech (Brem. Jb. 3, 125), n. (Gen. Sg. -ges): tierisches Fett vornehmlich von Rindern und Schafen, Talg, „sepum semium” (Voc. Strals. ed. Damme 403), „Sepum tallech ... talch, vnslet” (Dief. nov. 38), unslit id est t. (Arch. Gesch. Med. 7, 344), wannêr de kü̂tere ên rint slân sô schȫlen sê dat t. uppe den sômstücke snîden drê vingere brê(i)t unde ê(i)ne spanne lanc (Lüb. ZR 268), etw. tô t. bernen die Fettanteile auskochen, nêment schal de paltûten tô t. bernen (Brem. Rqu. ed. Oelrichs 676), rûch t. ausgeschmolzener und grob von Grieben befreiter Talg als Rohprodukt, rêin t., gāten/smolten t. geläuterter Talg als Endprodukt; — (Handelsware bes. des Ostseeraums:) rîgisch/rûsch t.; (Handels-, Gewichtseinheiten:) ên vat t.-ges, ên lîspunt/markpunt t.-ges, ên stê(i)n/stok t.; — (zur Herstellung von Talglichtern, : was Kerzenwachs:) kersen van t.-ge (Meyer Schulgesch. 225), 4 ß tô t.-ge tô lichte dâr schal me tô nēmen dat t. van dēme rinde (Kieler Denkelb. 14), 6 markpunt t.-ges dê tô den lechten quêmen upt râthûs in dēme vastelâvende (Reval KR 2, 1, 14), dê dâr brennen könde ên êwich lecht dê behö̂vede wêr was noch t. (Köker ed. Cordes 8), (zur Herstellung von Seife:) êne andere sê(i)pe süt me van t.-ge unde lôge (Prompt. med. ed. Seidensticker 209), (zur Herstellung von Pflastern und Salben:) is it denne tô drö̂ge sô dô dâr mêr ȫlies unde t.-ges tô (Goth. Arzneib. 99), (bei der Lederbearbeitung:) vȫr dat t. êne halve mark (Brschw. Beisp. ed. Mack 21; Schuhmachernachlaß), (als Schmiermittel:) 1 sh. vȫr smēr unde t. tô der lāden unde tô dem touwe (Rint. Kämmereireg. 115), t. de büssenrāder tô schmēren (Rig. Kämmereireg. B 111), (als Zusatz zu Teer oder Pech zum Abdichten von dem Wasser ausgesetzten Holzbauteilen:) vȫr twê lîspunt t.-ges und vȫr harpôs de barse mēde tô smēren 7 f. (Reval KR 2, 1, 47), vör ses punt pēkes ê(i)n punt t.-ges dâr men mēde tērde an den wāterrennen 21 d. (Ub. Hildesh. 6, 79). []
1969 Zeichen · 66 Sätze

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tālechn.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg

    talch , tallich , tallech , ° tālech (Brem. Jb. 3, 125), n. ( Gen. Sg. -ges ): tierisches Fett vornehmlich von Rindern u…

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Zerlegung von talech 2 Komponenten

tal+ech

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talech‑ als Erstglied (2 von 2)