Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
superporte f.
superporte , f. , das oft besonders abgesetzte stück der wand über der tür, das vom 18. bis zum beginn des 20. jh. mit künstlerischen darstellungen geschmückt wurde. sache und wort aus dem frz. übernommen: ich bemerkte einige superporten als basreliefe gemalt Nicolai reise durch Deutschl. 6, 345 ; sonderbar genug stachen gegen heiligenbilder, die hie und da an den wänden zwischen ionischen säulen hingen, die superporten ab, welche durchgehends genientänze oder gar früchte und leckerbissen der küche darstellten E. T. A. Hoffmann s. w. 3, 89 Grisebach; in mundartlicher aussprache: ober der thür …