Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
süszeln vb.;
süszeln , suszeln , vb.; deminutive verbalbildung zu süsz, seit dem späten 17. jh. bezeugt ( doch vgl. versüszelet schon bei Fischart Gargantua 82 ndr., s. teil 12, 1, 1854). ein vb. suszeleinen bei Kramer 2 (1702) 1042 c ( zu dessen bildung vgl. Wilmanns gr. 2, 104 ). 1 1) in sinnlichem verstande, fast nur lexikalisch und mundartlich bezeugt, in enger beziehung zu süszern 2, süszlich 2 a β . zunächst ' widerlich süsz, fade riechen ', namentlich von verwesungs- und eitergeruch: '( statt süszen) dicitur quoque suszelen auram musteam naribus mittere, quasi obolescere, locum odore abominabili et …