Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sündigkeit f.
sündigkeit , f. , substantivbildung zu sündig, seltenen und einförmigen gebrauchs. als zustandsbegriff durchweg im zusammenhang sündig 1 ( s. sündhaftigkeit 1); meist attributiv bestimmt. schon mhd. vereinzelt: wan erz kriuze ûf im leit daz er al der werlde sündicheit ûf sînen rucke nimt und treit der Teichner bei Lexer mhd. wb. 2, 1303 ; sprachläufig erst seit dem 17. jh.: so weinet und seufzet er über die eitelkeit, vergänglichkeit und sündigkeit derselben ( der welt ) Dyke wahre busze (1637) 125 ; denn die sündigkeit unserer kinder musz nicht von der ehehandlung herkommen, sondern von der n…